
Gesangstherapie
Therapeutische Einzelarbeit
mit Stimme und Gesang

„Gesangstherapie bezeichnet die kreative, therapeutische Arbeit mit Körper, Stimme und Gesang. Stimme und Gesang als therapeutisches Medium befinden sich zwischen Psychotherapie, Logopädie, Gesangspädagogik und Musiktherapie. Gesangstherapie ist die Kunst, mit den Wirkungen von Stimme und Gesang therapeutisch umzugehen.“
Carien Wijnen, Begründerin der Gesangstherapie

Für wen ist Gesangstherapie geeignet?
Gesangstherapie kann für jeden Menschen ein passendes Angebot sein. Es gibt keine stimmlichen Voraussetzungen.
Gesangstherapie eignet sich für Menschen die
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Lust haben mit der Stimme zu arbeiten
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Lust haben die eigene Stimme neu zu entdecken
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bestimmten Lebensthemen mehr Raum geben wollen (eigenen Klang finden/ sich selbst zeigen/ gehört werden/ die Stimme erheben/ u.v.m.)
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das eigene Potential entdecken und entfalten wollen
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einen körperorientierten Ansatz, evtl. als Unterstützung zur Psychotherapie, suchen
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Unterstützung im Umgang mit Depressionen, Ängsten oder Panikattacken suchen
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Unterstützung im Umgang mit Stress suchen
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allen Gefühlen in einem geschützten Rahmen Raum geben wollen und sich ihre Stimmbeschwerden (wie wiederkehrende Heiserkeit, eine besonders leise Stimme, eine eingeengte Stimme, Schwierigkeiten in der Höhe oder Tiefe zu singen) ganzheitlich anschauen wollen
Was auch immer dein Beweggrund ist eine Gesangstherapie zu beginnen, ich begleite dich gerne.
Bitte sei dir aber darüber im Klaren, dass Gesangstherapie keine Psychotherapie ersetzt und, dass stimmliche Beschwerden vorab immer mit einem HNO abgeklärt werden sollten.
Über deine Stimme zu dir
Gesangstherapie nach J. Hwesta-Spitzer
In der Gesangstherapie nach J. Hwesta-Spitzer wird die Stimme als Hauptmedium in Form von verschiedenen Stimmübungen und thematisch passenden Liedern eingesetzt. Ob man singen kann oder nicht spielt dabei keine Rolle. Denn die Stimme dient hier ausschließlich als Ausdrucksmittel und hilft einem dabei in den Körper und ins Spüren zu kommen, Themen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen, Trost zu spenden und Kraft zu tanken. Die erlebten Wirkungen von Stimme und Gesang auf emotionaler, körperlicher und kognitiver Ebene dienen als Basis für die anschließende gemeinsame Reflexion.
Neben dem vielseitigen Einsatz der Stimme spielen aber auch die Körper- und Atemarbeit, sowie die Achtsamkeitspraxis in dem gesangstherapeutischen Ansatz eine wichtige Rolle. Gesangstherapie nach J. Hwesta-Spitzer befindet sich somit im Spannungsfeld zwischen Kunst-, Musik- und Körpertherapie, stellt aber eine eigene Therapierichtung dar, da sie Ausdruck und Körper vereint.

Interview über Gesangstherapie
In diesem Interview mit mir, durchgeführt von meiner langjährigen Freundin, Sexualpädagogin und einfühlsame Begleiterin rund um das Thema Weiblichkeit, Natascha Herrmann, werden alle gängigen Fragen zur Gesangstherapie beantwortet. Im Anschluss an das Interview erhält Natascha auch einen kleinen Einblick in die Gesangstherapiepraxis.
Wenn du auch praktische Übungen zum Mitmachen haben möchtest, klicke auf den untenstehenden Link.
Um mehr über die Arbeit von Natascha Herrmann zu erfahren, besuche doch ihre Internetseite www.natascha-herrmann.at
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Wie wirkt Gesangstherapie?
Über die Kraft des Singens
Gesangstherapie wurde in den 80er Jahren von der Ärztin, Heilpraktikerin, Körperpsychotherapeutin und Sängerin Carien Wijnen in Berlin, Deutschland begründet. Seit 2021 gibt es auch Weiterbildungen in Wien, Österreich durch ihre Schülerin Julia Hwesta-Spitzer (Daya Sea), die den gesangstherapeutischen Ansatz durch ihren psychologischen Hintergrund weiterentwickelte und die Akademie für Stimm- und Gesangstherapie nach J. Hwesta-Spitzer (ASG) gründete.
Die Gesangstherapie bedient sich, im Gegensatz zu anderen Ausdruckstherapieformen ausschließlich der Stimme als Ausdrucksmittel, und dafür gibt es gute Gründe. Denn so simpel es auch scheinen mag, das Singen hat eine enorme Kraft auf uns Menschen. Da Körper und Psyche nicht voneinander getrennt werden können - denn jede körperliche Erkrankung hat psychische Auswirkungen, und jede psychische Erkrankung Körperliche – wirkt auch das Singen in vielerlei Hinsicht positiv auf unser Wohlbefinden auf allen Ebenen. Weil wir Menschen das Schöne aber so schätzen, geraten die wohltuenden Wirkungen und Funktionen des Singens zugunsten der Ästhetik immer wieder in den Hintergrund. Die Gesangstherapie ist bemüht, das Singen von dem ästhetischen Anspruch zu entkoppeln und es genau als das einzusetzen, was es schon seit Bestehen der Menschheit war: Das unmittelbarste und direkteste Ausdrucksmittel, das der Mensch zur Verfügung hat, um sein Innenleben nach Außen zu tragen.

Viele der positiven Wirkungen des Singens haben mit der Hormonausschüttung zu tun, die durch den Einsatz der Stimme angeregt wird. Beim Singen wird einen regelrechter Cocktail an sogenannten „Glückshormonen“ freigesetzt, bestehend aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und Oxytocin. Die Ausschüttung dieser Hormone ist dafür verantwortlich, dass uns Singen glücklich macht, wir weniger Schmerzen empfinden, Angst und Stress gemindert werden, und wir uns beim Singen entspannt und geborgen fühlen können. Gleichzeitig wird auch unser Cortisolspiegel („Stresshormon“) gesenkt und der angst- und stressreduzierende Neurotransmitter GABA gebildet. Die erhöhte Produktion des Antikörpers Immunglobulin A stärkt zusätzlich unser Immunsystem. Außerdem wird beim Singen der Parasympatikus aktiviert, dem Teil des vegetativen Nervensystems der für die Entspannung unseres Körpers zuständig ist, was sich unter anderem positiv auf unsere Darmtätigkeit und unseren Blutdruck auswirken kann.
Vor allem bei den hier genannten biochemischen Prozessen gilt, je stärker ich emotional und motivational beteiligt bin, umso intensiver der Effekt. Da die Kraft des Singens sich somit vor allem dann entfaltet, wenn Singen ohne Bewertung stattfindet, kann es auch auf körperlicher Ebene sinnvoll sein, die negative Wertung der eigenen Stimme als Anlass zu nehmen, eine Gesangstherapie zu starten.
Ein weiterer wesentlicher Faktor für die positiven Auswirkungen des Singens, ist die Atmung, welche beim Singen automatisch vertieft und verlangsamt wird. Dies hilft dem erhöhten Herzschlag und der damit einhergehenden beschleunigten Atmung - welche körperliche Auswirkungen von Panik, Angst, Stress und Unruhe sein können - entgegen zu wirken und sich zu entspannen. Außerdem kann das Singen, Menschen mit Atemerkrankungen dabei helfen, das Lungenvolumen zu verbessern. Des Weiteren wirkt die durch den vertieften Atem bedingte erhöhte Sauerstoffsättigung im Blut, positiv auf den Kreislauf und die Durchblutung - auch die des Gehirns. Die beim Singen geförderte Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns, ist, zusätzlich zu der Aktivierung beider Gehirnhälften beim Singen, auch ein Grund weshalb Singen in der Behandlung von Demenzkranken, aber auch zur Förderung der Aufmerksamkeit und Konzentration eingesetzt werden kann.
Neben diesen biologischen Mechanismen, ist es für mich aber vor allem das Singen als Ausdrucksmittel, das die Gesangstherapie zu so einer kraftvollen Therapieform macht. Als unmittelbarstes und direkstestes Ausdrucksmittel, das wir Menschen zur Verfügung haben, ermöglicht uns das Singen einen besonders direkten Zugang zu unseren Emotionen, die in irgendeiner Form gehört und gesehen werden wollen. Finden sie keinen Ausdruck, kann es zu Blockaden kommen, die sich auch auf körperlicher Ebene manifestieren können. Beim Singen können diese aufgestauten Emotionen einen Weg nach Außen finden. Das kann unter Umständen recht beängstigend sein, vor allem, wenn manche Gefühle aufgrund bestimmter Glaubenssätze so gut wie nie Ausdruck gefunden haben. Als Gesangstherapeutin halte ich den Raum für dich und alles was sich zeigen möchte und begleite dich durch deine Trauer, Wut und Angst.
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Gesangstherapie klingt nach einem spannenden Angebot für dich, du bist aber noch nicht sicher, ob ich das richtige Gegenüber für dich bin? Hier findest du einige persönliche Informationen über mich, die dir einen kleinen Eindruck von meiner Person geben sollen.

Falls dir die Gesangstherapie zwar zusagt, du aber kein gutes Gefühl bei mir hast, besuche doch die Internetseiten meiner Kolleginnen, die gemeinsam mit mir die Ausbildung an der ASG bei Julia Hwesta-Spitzer (Daya Sea) gemacht haben. Mit etwas Glück ist da ja die passende Gesangstherapeutin für dich dabei!
Kolleginnen in Wien
Brigitte Lausecker - www.leben-im-puls.at
Margit Sramek-Olsen- www.sacredvoiceofnature.at
Kolleginnen in Wien Umgebung/ Niederösterreich
Andrea Eder- www.andreaeder.at
Julia Kordyka- www.klangheilraum.at
Kollegin in Linz
Sabine Leisch- www.stimmeleben.at
Meine beiden Lehrerinnen bieten zusätzlich gesangstherapeutische Seminare und Weiterbildungen an.
Mehr Informationen zu den Angeboten von Julia Hwesta-Spitzer (Daya Sea) findest du unter www.singdichfrei.at
Mehr Informationen zu den Angeboten von Carien Wijnen findest du unter www.healingvoice.de
